RIM CHOP baut aus mehreren synchron gefilmten Kameras automatisch einen
beat-genauen Multicam-Schnitt für kurze Reels. Dieser Rundgang geht jeden Tab, jeden Regler
und jeden Weg durch — vom ersten Clip bis zum fertigen Reel. Nicht ein Sync-Tool. Ein Schnitt.
⌥1 Kamera A⌥2 Kamera B⌥3 Kamera C⌥4 Kamera D— jede Farbe ein Winkel, hart auf dem Drop geschnitten
Ein Satz erklärt die ganze App: Audio treibt den Cut. Nicht das Bild entscheidet,
wo geschnitten wird, sondern die Musik. Die Schnitte sitzen auf den Beats — und immer ein harter
Schnitt exakt auf dem Drop.
Der Ablauf ist immer gleich und spiegelt sich in den fünf Tabs oben im Fenster wider.
Du arbeitest sie der Reihe nach ab:
Die Musik verstehen: BPM, Kicks, Energie-Struktur, die stärksten Drops finden & bewerten.
→
Tab 3
Cut
Einen Drop wählen, Tempo/Optik feintunen, die Master-Timeline in Resolve bauen.
→
Tab 4
Recalibrate
Optional — nur nach manuellem Re-Cut im Host: Zoom/Shake auf die neuen Cliplängen nachziehen.
→
Tab 5
Deliver
Reframen (9:16, 4:5 …), Format wählen, jede Reel-Region in die Render-Queue.
Was du brauchst
Mac
macOS 14 (Sonoma) oder neuer, Apple Silicon (arm64). Die Laufzeit wird nur als arm64-Wheel geliefert.
Resolve Studio oder Premiere
Dein Ziel-Host. DaVinci Resolve Studio (mit offenem Projekt) wird live gesteuert — die Gratis-Version hat keine Scripting-API. Oder Adobe Premiere Pro: dafür schreibt RIM CHOP ein fertiges .prproj (kein Plugin) bzw. baut live übers UXP-Panel. → Kapitel 13
Kameras
Mindestens 2 synchron gefilmte Kameras plus eine gute Referenz-Tonspur (Pult-Mitschnitt o. Ä.).
Gut zu wissenBeim allerersten Start läuft dieser Rundgang automatisch als geführte Tour im Programm. Du findest ihn jederzeit wieder über das ? oben rechts — er steigt dann genau bei dem Bereich ein, den du gerade offen hast.
02
Die drei Modi
Nach dem Start-Cover fragt RIM CHOP: „Was möchtest du machen?" Deine Wahl bestimmt,
welche Tabs du siehst. Drei Karten stehen zur Wahl:
Musik-Event
Der Hauptweg. Beat-getriebener Multicam-Schnitt auf den Drop — DJ-Sets, Konzerte, Festivals. Der Rest dieses Guides dreht sich vor allem hierum.
Podcast
Sprecher-getriebener Schnitt: die aktive Kamera folgt dem Sprecher, Stille wird rausgeschnitten. Für Talks, Interviews, Sit-downs. Alpha · nur Resolve. → Kapitel 9
Sync
Reines Werkzeug: Kameras per Audio-Waveform ausrichten, kein Schnitt. Die gesyncte Timeline geht zurück nach Resolve. → Kapitel 10
Der Kopf des Fensters
Oben links das Logo, „RIM CHOP" und der Untertitel „Multicam Assistant · audio-getrieben".
Darunter eine Brotkrume ‹ Musik-Event, die dich zur Modus-Auswahl zurückbringt.
Rechts fünf globale Knöpfe:
Knopf
Was er tut
Aktualisieren
Liest Projekt-fps, Auflösung und den Media-Pool neu aus Resolve ein.
Lizenz-Status ansehen und dieses Gerät bei einem Wechsel wieder freigeben.
?
Startet diesen Erklär-Rundgang im Programm — beim gerade offenen Bereich.
DE / EN
Schaltet die Oberfläche zwischen Deutsch und Englisch. Der Knopf zeigt die aktive Sprache; die Umstellung wird beim Neustart übernommen.
Ganz unten läuft eine Statuszeile, die den verbundenen Host anzeigt (● Resolve-Projekt
bzw. ◆ Premiere), dazu bei langen Aktionen eine Fortschrittsleiste mit
Abbrechen und kurze Status-Meldungen (Toasts).
03
So läuft eine Session
Bevor wir Tab für Tab ins Detail gehen — das ist die Kette, die RIM CHOP intern
durchläuft. Jeder Schritt baut auf dem vorigen auf, und alles hängt an der Tonspur.
Sync — die Kameras ausrichten
Jede Kamera hört denselben Raum. RIM CHOP gleicht ihre Tonspuren gegen die Referenz ab (oder liest Timecode/LTC) und findet für jede Kamera den exakten Versatz. Kein Klappe-Schlagen, keine Timecode-Box nötig.
Analyse — die Energie kartieren
Aus der Referenz werden Lautheit, Kicks, Tempo und die echten Drops gelesen. „low / build / high" markiert, wo es ruhig und wo es laut ist.
Switcher — der Schnitt
Der Kern: Cuts landen auf echten Kicks/Beats, das Tempo folgt der Energie, die Kamera wird gewichtet-zufällig gewählt — nie zweimal dieselbe hintereinander — und jeder Drop bekommt einen garantierten harten Schnitt.
Watchability — Schrott meiden
Eine günstige Frame-Prüfung senkt das Gewicht dunkler, überstrahlter oder unscharfer Kameras, damit der Schnitt nicht auf den Boden oder ins Gegenlicht springt.
Bau — Timeline in Resolve
Aus dem Plan wird eine echte Timeline RIM_CUT_dropNN — als umschaltbarer Multicam-Schnitt, jeder Cut in Resolve per ⌥+Ziffer neu wählbar.
Deliver — reframen & rendern
Pro Format wird reframt und jede Reel-Region als formatfüllendes Reel in die Render-Queue gestellt. Den letzten Klick — Render All — machst du selbst in Resolve.
MerksatzSync richtet die Kameras aus dem Ton aus · die Analyse findet die Drops · der Switcher schneidet auf den Beat mit Anti-Repeat · Watchability hält es weg von schlechten Bildern · der farbige Cut-Streifen zeigt dir die Kamerafolge in Sekunden, bevor Resolve überhaupt aufgeht.
04
Intake
Musik · Tab 1
Material laden und die Kameras einrichten. Solange nichts geladen ist, siehst du nur den
Lade-Prompt „Kameras & Referenz-Audio laden — Woher kommt das Material?" mit drei Wegen. Danach
klappt die volle Ansicht mit vier Karten auf.
Woher das Material kommt
Weg
Wofür
Aus Resolve laden
Der Medienpool des offenen Resolve-Projekts kommt als Liste rein. Der Normalfall.
Aus Premiere laden
Die offene Sync-Sequenz aus Premiere (über das UXP-Panel). → Kapitel 13
Dateien oder Sync-XML wählen
Von der Platte — ganz ohne laufendes Programm. Auch eine fertig gesyncte XML/AAF.
AutomatikRIM CHOP erkennt selbst, welcher Host offen ist, und hebt den passenden Weg hervor. Der Lade-Knopf in der Media-Karte heißt dann „Pool aus Resolve laden" bzw. „Pool aus Premiere laden".
Kamera-RAWRIM CHOP ist kompatibel mit Blackmagic Design Blackmagic RAW und liest weiteres professionelles Kamera-RAW über die Hersteller-SDKs — RAW, das ffmpeg nicht öffnet, synct trotzdem. Der Referenz-Ton wird dafür nativ über die SDKs extrahiert.
Die vier Karten
Karte / Steuerung
Was es tut
MediaOrdner: (ganzes Projekt)
Lädt den Pool. Über Ordner kannst du auf einen einzelnen Bin einschränken statt das ganze Projekt zu laden (nur Resolve).
Sync— automatisch (TC/LTC)
Die Sync-Methode. Standard ist Timecode/LTC automatisch. Alternativ Sync-XML / AAF laden… (fertig gesyncte Timeline) oder Quellen begradigen… für falsch geflaggte Hochkant-Clips (→ Kap. 11).
Referenz-Audio
Der Track, der analysiert wird und den ganzen Schnitt steuert. Wähle deinen besten Ton (Pult-Feed). Mit ▶ hörst du ~12 s vor. Option „Stereo getrennt (L → A1, R → A2)", wenn zwei Feeds auf einem Stereo-File liegen.
Kameras
Die Kamera-Tabelle — das Herz des Intake. Details unten.
Die Kamera-Tabelle
Jede Kamera ist eine Zeile. Hake mindestens zwei an. Die Spalten:
Spalte
Bedeutung
☑ (Anhaken)
Kamera im Schnitt verwenden. Mindestens zwei nötig.
Winkel⌥1, ⌥2 …
Feste Farbe + Winkel-Nummer. Genau die Ziffer, mit der du den Cut später in Resolve per ⌥+Ziffer umschaltest. Wird automatisch durchnummeriert.
Kamera
Der Dateiname der Quelle (gekürzt).
Gewicht2–20, Standard 10 (=1.0)
Wie oft die Kamera drankommt. Höher = mehr Airtime. Eine Hero-Cam auf 1.6, eine Notfall-Weite auf 1.0.
Rolle
Semantik der Kamera: —DJ FrontalDJ ADJ BFOHCrowdDroneDetail. Aus Ordner/Dateiname geraten. Rollen steuern Editier-Regeln (z. B. „Video-Start auf DJ/FOH").
Atmo
Legt den Ton dieser Kamera als durchgehende Atmosphäre auf eine eigene Spur (A3+) — z. B. Crowd-Sound unter dem ganzen Reel.
AchtungOhne gesetzte Rollen heißen die Winkel nach den Dateien, und ⌥1…⌥9 ist beliebig verteilt. Ab mehr als 9 Kameras warnt RIM CHOP — ⌥+Ziffer geht in Resolve nur bis 9.
05
Analyse
Musik · Tab 2
Die Musik verstehen — das treibt den ganzen Schnitt. Links analysierst und prüfst du,
rechts findest und bewertest du die Drops.
Analyse starten
Steuerung
Was es tut
Schnell-Analyse
Der Standard-Lauf: Lautheit, Kicks, Tempo, Drops. Schnell, aus dem Kick-Raster.
Deep · + Downbeats
Zusätzlich echte Beats & Downbeats aus einem neuronalen Modell — Cuts sitzen dann auf der musikalischen „1", nicht auf einer geschätzten Phase.
BPM · Kicks · Drops · Länge
Vier Stat-Kacheln mit dem Ergebnis auf einen Blick.
Einmal rechnenEine tiefe Analyse eines mehrstündigen Sets kostet Minuten — RIM CHOP cached das Ergebnis pro Tondatei. Beim nächsten Start lädt es sofort. Sensitivität/Anzahl neu einstellen ist ohnehin augenblicklich (die Rohwerte bleiben zwischengespeichert).
Struktur prüfen
Die Karte „Struktur" zeigt den Energie-Verlauf als Kurve (High/Low/Drop markiert). So prüfst du,
ob die Marker wirklich auf der Musik sitzen:
In den Plot reinzoomen und mit „Ansicht abspielen" die sichtbare Stelle anhören.
„Beat-Klicks" anhaken — dann hörst du bei jedem erkannten Beat ein Klicken. Sitzt es auf der Musik? Gut.
Drops — finden & einstellen
Steuerung
Was es tut
Normal / Novelty
Umschalter der Erkennung. Normal = klassische Energie-Drops (Bass kommt zurück). Novelty fängt zusätzlich Drops ohne Energie-Bruch (durchlaufende DnB-/Mix-Sets) über den Klangfarben-Wechsel.
Anzahl Drops1–40, Standard 12
Wie viele der stärksten Drops gelistet werden.
Vorlauf vor Drop (s)0–30, Standard 5
Wie viele Sekunden vor dem Drop das Reel beginnt (der Anlauf). 5 s ist der klassische Reel-Einstieg.
Highlight-Gate prüfen
Prüft, welche Drops die Qualitätsschwelle für ein Highlight reißen.
Bewertungen löschen
Setzt deine 👍/👎-Markierungen zurück (für diese Spur oder alle).
Die stärksten Drops
Rechts die scrollbare Liste. Jede Zeile hat: ▶ (reinhören), 👍 („Highlight — als gut markieren"),
👎 („Routine — nicht Highlight") und einen Sprung-Knopf mit Timecode + Stärke-Balken. Ein
✓ gebaut-Abzeichen zeigt, zu welchen Drops schon eine Timeline existiert. Deine 👍/👎
entscheiden, welche Drops später Reels werden — und sie bleiben gespeichert.
06
Cut
Musik · Tab 3
Aus einem Drop einen fertigen Schnitt bauen. Oben wählst du den Abschnitt, in der Mitte
tunst du Rhythmus und Optik, und ein fest angehefteter Knopf unten baut in Resolve.
Reel-Abschnitt setzen
Steuerung
Was es tut
Start (s) · Länge (s)Länge Standard 20
Der Reel-Abschnitt in Sekunden. Reels von ~18–25 s funktionieren am besten.
Drop-Stepper
→ erster Drop · ‹ Drop · Drop › springt zwischen den erkannten Drops. Start wird automatisch auf Drop minus Vorlauf gesetzt.
Farbiger Streifen
Die Schnittfolge vorab — jede Farbe ist ein Kamera-Winkel. Der Cut auf dem Drop ist hervorgehoben. So siehst du den Rhythmus, bevor Resolve aufgeht.
Rhythmus-Kacheln
Sechs Icon-Kacheln (Pacing · Zoom · Shake · Drop-Shaping · Lebendigkeit · Zufall) sitzen über den Cut-Optionen — klick eine an, ihre Karte klappt darunter auf. Vier steuern das Cut-Tempo. Alle Werte haben brauchbare Standards — du musst
nichts anfassen, um ein gutes Ergebnis zu bekommen.
Karte
Regler & Wirkung
Pacing
Preset (Standard) plus Feinregler: Drop · min/max Cut (0,5–1,2 s schnelle Cuts im Drop), Ruhe · min/max (2–5 s in ruhigen Teilen), Min-Standzeit (0,6 s Flash-Schutz), Energie-Kopplung (wie stark die Energie das Tempo treibt), Streuung (0 = strikt auf dem Beat, hoch = menschlicher Jitter). Cut-Raster: Hybrid / Adaptiv / Beat / ½ Takt / Takt / 2 Takte. Option „Echte Downbeats statt geschätzter".
LebendigkeitStandard aus
„Schnitt-Lebendigkeit" macht den Auto-Schnitt weniger mechanisch — zwei Schichten: Kamera-Rotation (Cams mit Gedächtnis statt Ping-Pong, der Hero bleibt dominant) und Phrasierung (längere Holds an Phrasengrenzen). Ein Stärke-Regler (0–1) plus Presets.
Drop-Shaping
Formt die Cuts um den Drop: AUFBAU (Cuts werden zum Drop hin kürzer → Spannung) und LANDUNG (ein längerer Shot direkt nach dem Drop → er sitzt). Je mit Länge + Faktor.
ZufallSeed 42
Seed macht den Schnitt reproduzierbar. ⟳ Variante würfelt einen neuen Seed → eine andere, gleich gute Schnittfolge.
Optik-Kacheln
Karte
Regler & Wirkung
ZoomIntensität +30 %
Parametrischer Zoom pro Cut, direkt ins XML gerechnet (läuft auf jeder Resolve-Version). Modus: Pro·Auto (musikalisch), Dynamisch/Statisch je rein/raus/rein-raus/zufällig. Timing: Immer / Um den Drop / Nach dem Drop. Beat-Zoom-Punch: kräftiger Punch nur auf dem Drop.
ShakeStandard aus
Parametrischer Shake als Keyframes. Preset: Handheld · organisch, Micro · dezent, Bass · Kick pro Beat, Punch · Hit am Cut, Earthquake · Drop-Shake, Sway · langsames Schwingen. Plus Intensität + Frequenz.
Warum ins XML gerechnetFusion-Keyframes und die native Dynamic-Zoom lassen sich per Script nicht zuverlässig rendern bzw. gar nicht setzen. Deshalb schreibt RIM CHOP Zoom, Shake & Pump direkt als Bewegung ins FCPXML — das rendert überall sauber.
Bau-Optionen & der Bau
Unten die Schalter, dann der fest angeheftete Bau-Knopf:
Schalter
Wirkung (Standard)
Multicam-Schnittan
Winkel pro Cut umschaltbar (⌥+Ziffer). Erzwingt den FCPXML-Weg — der einzige Weg zu echtem, umschaltbarem Multicam.
Drop-Markeran
Markiert alle Drops in der Timeline, Highlights hervorgehoben.
Reel-Regionenan
Trimmbare Export-Blöcke auf der RIM_REELS-Spur — daraus entstehen später die Render-Jobs.
Regel: Video-Start DJ/FOHan
Jedes Video beginnt weich auf einer DJ- oder FOH-Cam (nur wenn sie dort deckt und keinen Sprung erzeugt).
Regel: Drop-Cut auf Rolle
Auf dem Drop gezielt auf eine bestimmte Rolle schneiden (z. B. Crowd als Reaktion). Standard „— Automatik".
Watchability
Dunkle/unscharfe Cams meiden — samplet echte Frames und senkt deren Gewicht (verbietet sie nie ganz).
Der BauDer Knopf „In Resolve bauen" (unten fest angeheftet) erzeugt die Master-Timeline RIM_CUT_dropNN. Mit Multicam-Schnitt ist danach in Resolve jeder Cut per ⌥+Ziffer umschaltbar, ohne dass ein Schnitt verrutscht. Ist statt Resolve nur Premiere verbunden, heißt der Knopf „In Premiere bauen".
07
Recalibrate
Musik · Tab 4
Optional — nur wenn du den Schnitt im Host nachbearbeitest. Ziehst du Clips länger oder
kürzer (oder schaltest Winkel um), sitzen Zoom und Shake nicht mehr auf den neuen Cliplängen.
Recalibrate legt sie neu auf — der Schnitt selbst bleibt exakt 1:1.
Läuft vor Reframe/Deliver: die Reframes erben die Kalibrierung. Geht mit Resolve (Timeline)
oder Premiere (offenes Projekt, Panel).
Master anhaken
Rechts stehen die in Cut gebauten Master (RIM_CUT_drop*). Hake den an, den du im Host nachgeschnitten hast.
Änderungen prüfen
„Änderungen prüfen“ liest den Master zurück und zeigt, welche Cuts sich geändert haben — ohne etwas zu ersetzen.
Neu kalibrieren
„Zoom/Shake neu kalibrieren“ rechnet die Bewegung auf die neuen Längen. Standard „Daneben anlegen“ baut <Master>_RECAL zum Vergleich; aus = ersetzt den Master.
Wann brauchst du dasNur nach einem manuellen Re-Cut im Host. Baust du direkt aus RIM CHOP und schneidest danach nichts nach, überspringst du diesen Tab.
08
Deliver
Musik · Tab 5
Fertig rendern. Rechts wählst du, welche Timelines; links, in welchen Formaten
und wie sie rausgehen.
Was & wie
Karte / Steuerung
Was es tut
Finale Timelines
„Timelines laden" holt die gebauten Timelines; hake die an, die du ausspielen willst. Darunter Summen: Dauer, Format, Codec, Qualität, Ziel.
Seitenverhältnis9:16 vorausgewählt
Format-Chips zum Mehrfachwählen: 16:99:16 Reels4:5 Feed1:1 Square5:4. Jedes gewählte Format wird eigens gerendert. Dazu Auflösung: 4K oder HD.
Grade-erhaltend reframen
Baut die Format-Timelines aus dem geschnittenen Master — eine Farbkorrektur trägt in alle Formate. Details → Kapitel 11.
Export
Format (Container), Codec und Zielordner setzen — aus Resolves echten Render-Presets.
Reels rendern
Pro Timeline × Format wird jede RIM_REELS-Region ein formatfüllendes Reel und als eigener Job in die Queue gestellt.
Untertitel
„Captions erzeugen (SRT)" — lokale Transkription. → Kapitel 12.
Letzter Schritt bleibt manuellRIM CHOP stellt die Jobs nur in die Queue. Das eigentliche Rendern startest du in Resolve selbst: Deliver → Render All.
09
Podcast-Modus
Zweiter Weg
Alpha · nur mit Resolve. Kein Beat, ein Gespräch. Hier folgt die aktive Kamera dem Sprecher und Stille wird
rausgeschnitten. Dieselben vier Tabs (Intake · Analyse · Cut · Deliver), aber sprecher-getrieben.
Zwei Unter-Modi
Sprecher-Wechsel
Mehrere Personen, je eigenes Mikro: die aktive Cam folgt, wer gerade spricht. Braucht getrennten Ton pro Sprecher — geteilte Kamera-Mikros reichen nicht.
Winkel-Wechsel
Eine Person, mehrere Winkel: wechselt für Abwechslung zwischen den Winkeln, getaktet auf Sprechpausen. Der Ton steuert nur das Timing.
Was anders ist als im Musik-Modus
Bereich
Besonderheit
Analyse · Pacing
Preset (z. B. „Natürlich · ruhig") plus Min/Max-Standzeit, Stille rauscutten ab (s), Umschalt-Schwelle, Padding. Dann „Sprecher-Schnitt analysieren" und eine Proxy-Vorschau ohne Resolve.
Voice Isolation beim Bauen (Stärke 0–100, Standard 60), Fairlight-Preset anwenden, oder den AI Audio Assistant manuell öffnen.
Deliver
Wie im Musik-Modus (9:16/4:5/1:1, 4K/HD, Export).
10
Sync — das Werkzeug
Dritter Weg
Für Material ohne gemeinsamen Timecode — oder wenn du nur synchronisieren willst,
ohne zu schneiden. Das ist RIM SYNC, als eigenes Panel eingebettet.
Dateien laden
RIM SYNC richtet sie automatisch per Audio-Waveform aus — Fingerprint-Ton-Sync, der auch Pult-Feed gegen Crowd-Mikro trifft.
Status lesen
Jede Spur trägt ihre Kamerafarbe; der Status zeigt Lock / Prüfen / Fingerprint.
Feinjustieren
Unsichere Spuren per Nudge nachschieben, bis alles sitzt.
Export
Die gesyncte Timeline geht zurück nach Resolve — fertig für den Handschnitt oder als Basis für den Musik-Weg.
Sync-fpsDie Sync-Framerate folgt automatisch dem Projekt. Der Sync-Modus ist bewusst als reines Werkzeug gedacht — schnell, ohne Schnitt-Logik.
11
Reframe verstehen
Vertiefung
Reframe heißt: dasselbe Bild in ein anderes Seitenverhältnis bringen, ohne schwarze Ränder.
Das klingt trivial, ist aber der Ort, an dem die meisten Auto-Tools scheitern — bei gemischten
Kamera-Orientierungen. RIM CHOP macht es pro Kamera.
Ein 16:9-Bild auf 9:16 gebracht muss um Faktor ~3,16 vergrößert werden, damit kein Rand bleibt.
Aber eine Kamera, die schon hochkant liegt, braucht Faktor 1,0. Ein einziger Fill für die ganze Gruppe
liegt bei gemischten Orientierungen zwangsläufig für eine Kamera daneben. Deshalb berechnet RIM CHOP
den Fill pro Kamera aus ihrer echten Auflösung.
Falsch geflaggte Quellen begradigen
Manche Kameras (z. B. Sony) schreiben auf quer aufgenommenes Material ein „Drehen um 90°"-Flag.
Resolve befolgt es und legt das Bild quer. Das ist nicht dasselbe wie echtes Hochformat.
Der Knopf „Quellen begradigen…" (Intake) remuxt solche Clips verlustfrei flaggfrei — der
Timecode bleibt erhalten, die Originaldatei wird nie angefasst.
Wichtig bei Hochformat-ZielenBei Portrait-Zielen (9:16, 4:5) kommt quer-geflaggtes Material seitwärts heraus, wenn du es nicht begradigst — auch auf dem korrekten Pro-Kamera-Weg. Nur das Begradigen der Quelle richtet es auf. Bei echtem Hochformat NICHT begradigen.
Rezept gespeichertDas Rezept (der Pro-Kamera-Reframe) wird gespeichert, damit der korrekte, aufrechte Hochformat-Bau auch nach einem Neustart erhalten bleibt.
12
Untertitel & Social
Vertiefung
Alle Untertitel entstehen lokal per Whisper — kein Upload, kein Cloud-Dienst, nichts
verlässt deinen Mac.
Was
Details
Stile
Karaoke: Reveal (Wort-für-Wort), Punch (1–2 Wörter), Zeile (ganze Zeile) — gestylt mit goldenem aktivem Wort. Whisper: Zeile oder Social (kurze ALL-CAPS-Häppchen). Oder Resolves eigene, schnelle Transkription.
ModellSmall, gebündelt
Small (offline, empfohlen) bis Turbo/Large/Medium/Base (laden einmalig). Größer = genauer, langsamer.
Vokabular / Namen
Namen & Fachbegriffe vorgeben, damit Whisper sie richtig schreibt.
Füllwörter raus · → Englisch
„äh/ähm" entfernen; per Whisper direkt ins Englische übersetzen.
Titel + Hashtags
Aus dem Transkript ein Vorschlag für Titel, Hashtags und Caption — heuristisch, ohne LLM, direkt in die Zwischenablage.
Warum SRT zum ZiehenResolves Scripting-API kann keine fremde SRT in eine Untertitelspur importieren. RIM CHOP liefert die SRT mit Zeiten ab Reel-Start = 0 — du ziehst sie auf die Spur. Die gestylten Karaoke-Captions werden dagegen als transparente Overlays gerendert.
13
Der Premiere-Weg
Vertiefung
Premiere hat keine Python-API und importiert kein FCPXML. Trotzdem liefert RIM CHOP dir dort
einen fertigen, umschaltbaren Multicam-Schnitt — über das Live-Panel, das ein echtes .prproj baut, plus einen xmeml-Fallback ohne Panel.
Echtes .prproj
RIM CHOP schreibt ein fertiges Premiere-Projekt mit vorgewähltem Winkel je Cut — kein Plugin nötig. Das Original-Template wird nie überschrieben.
UXP-Live-Brücke
Ein Panel läuft in Premiere und spricht über localhost mit RIM CHOP — Pool lesen, importieren, Reels exportieren. „In Premiere bauen (live, Panel)".
xmeml — Fallback
Ohne Panel: ein FCP7-xmeml, das Premiere nativ importiert und den Quell-In je Clip erhält — inkl. Reframe-Nests, die sich eine Master-Sequenz teilen.
Manuelle SchritteDie Kameras müssen im Premiere-Projekt liegen (der Pool kommt übers Panel). Braucht die Vorlage eine Ziel-Sequenz und hat mehrere Kandidaten, leg eine leere an oder nenn eine RIM_CUT. Beim Export baut RIM CHOP je Reel-Block eine eigene Format-Sequenz, setzt In/Out automatisch und reiht die Jobs im Media Encoder ein (Premieres Export kennt nur eine Range pro Lauf — kein Job-je-Reel wie Resolve). Export-Presets sind deine eigenen .epr-Dateien (H.264 → mp4, QuickTime → mov …).
14
Unter der Haube
Warum es gut schneidet
Du musst nichts davon wissen, um RIM CHOP zu nutzen. Aber es erklärt, warum der Schnitt sich
richtig anfühlt.
Sync aus dem Ton
Phasen-Korrelation (GCC-PHAT) vergleicht nur das Timing zweier Tonspuren, nicht die Klangfarbe — deshalb lockt ein sauberer Pult-Feed selbst gegen ein dröhnendes Crowd-Mikro. Unsichere Spuren bekommen Versatz 0 statt eines Fantasiewerts.
Echte Drops finden
Bewertet werden Sub-Bass-Anstieg (0,40), Lautheit (0,25), Spektral-Fluss (0,20) und Sidechain-Pumpen (0,15). Echte Drops liegen über der Schwelle, Fake-Builds darunter. Novelty fängt zusätzlich texturbasierte Drops ohne Energie-Bruch.
Der Switcher
Cuts auf echten Kicks/Beats, Tempo folgt der Energie kontinuierlich (nicht nur laut/leise). Nie zweimal dieselbe Kamera hintereinander. Cut-on-Drop hat Vorrang. Ein Coverage-Netz weist nur einzelne Cuts um, wenn die Kamera dort gar kein Material hat.
Watchability
Winzige Graustufen-Frames (3 fps, 160×90) je Kamera bewerten Helligkeit & Schärfe. Zu dunkel/überstrahlt zieht das Gewicht runter, Unschärfe dämpft. RAW-Kameras bekommen neutral 1,0 (nie bestraft). Es senkt nur Gewicht — die harte Lücken-Sicherung bleibt separat.
15
Cache, Daten & Lizenz
Verwaltung
RIM CHOP trennt sauber zwischen deinen Daten und wegwerfbarem Cache.
Ort
Was drin liegt
Application Supportnie gelöscht
Deine echten Daten: 👍/👎-Bewertungen und die gespeicherten Reframe-Rezepte. „Cache leeren" fasst das nie an.
Cacheswegwerfbar
Regenerierbares: Analysen, Beatgrids, begradigte Remuxe, Referenz-Audio-WAVs, Caption-Renderings. Alles über „Cache leeren…" gezielt entfernbar.
Der Cache-leeren-Dialog listet pro Kategorie die Größe mit Häkchen (Analysen & Beatgrids,
begradigte Remuxe, Referenz-Audio, Untertitel-Renderings, Premiere-Exporte, Alt-Versionen). Die
Lizenz aktivierst du mit deinem Schlüssel; über den Lizenz-Dialog kannst du dieses Gerät bei einem
Wechsel wieder freigeben.
16
Fallstricke & Tipps
Praxis
Resolve Studio, offen
Die Gratis-Version hat keine Scripting-API. Resolve muss laufen und ein Projekt offen sein, bevor du lädst.
Mindestens 2 Kameras
Unter zwei angehakten Kameras gibt es keinen Multicam-Schnitt.
„Render All" ist deins
RIM CHOP füllt nur die Queue. Der Render startet in Resolve unter Deliver → Render All.
Rollen setzen
Ohne Rollen ist ⌥1…⌥9 beliebig. Setz DJ/FOH/Crowd, dann sitzen Winkel & Regeln.
Hochkant-Flag
Quer-geflaggtes Material vor Portrait-Reels begradigen — sonst kommt es seitwärts. Echtes Hochformat NICHT begradigen.
Namens-Kollisionen (Premiere)
Zwei Dateien gleichen Namens (z. B. beide C0001.MP4) stoppen den .prproj-Bau — umbenennen.
Spann-Kameras gruppieren
Eine Kamera über mehrere Karten muss als Winkel-Gruppe zusammengefasst werden, sonst werden aus 4 Kameras 15 Winkel.
Erst klein testen
Erst ein kurzes Fenster ohne Zoom/Shake bauen und den Sync prüfen, dann die Optik dazuschalten.
17
Glossar & Referenz
Nachschlagen
Begriffe
Begriff
Bedeutung
Drop
Der energiereiche Einsatz in der Musik — der Moment, auf den hart geschnitten wird.
Cut-on-Drop
Der garantierte harte Schnitt exakt auf dem Drop-Beat.
Referenz-Audio
Der Track, der analysiert wird und den Schnitt steuert.
Rolle / Gewicht
Semantik einer Kamera (DJ, FOH, Crowd …) und wie oft sie drankommt.
Anti-Repeat
Nie zweimal dieselbe Kamera hintereinander — der Schnitt „atmet" wie von Hand.
Multicam-Schnitt
Pro Cut ein umschaltbarer Winkel — in Resolve per ⌥+Ziffer wählbar, ohne dass ein Schnitt verrutscht.
RIM_CUT_dropNN
Der Name der gebauten Master-Timeline (das interne Präfix bleibt „RIM_CUT").
RIM_REELS
Die Spur mit den trimmbaren Export-Blöcken → Render-Jobs.
Rezept
Der gespeicherte Pro-Kamera-Reframe — überlebt Neustarts, damit Portrait korrekt bleibt.
Standardwerte auf einen Blick
Einstellung
Standard
Vorlauf vor Drop
5 s
Anzahl Drops
12
Gewicht
10 (= 1.0)
Cut-Länge Drop / Ruhe
0,5–1,2 s / 2–5 s
Min-Standzeit
0,6 s (Flash-Schutz)
Zoom-Intensität
+30 %
Seed
42
Seitenverhältnis / Auflösung
9:16 · 4K
Voice Isolation (Podcast)
60
Der Weg in einem Satz
Intakeladen →Analysestarten → imCuteinen Drop bauen → imDeliverausspielen.
Multicam auto-cut · a RIMXYZ tool
Audio drives the cut.
RIM CHOP turns several cameras filmed in sync into a beat-accurate multicam edit
for short reels — automatically. This walkthrough covers every tab, every control and every path,
from the first clip to the finished reel. Not a sync tool. An edit.
⌥1 Camera A⌥2 Camera B⌥3 Camera C⌥4 Camera D— every colour is one angle, cut hard on the drop
One line explains the whole app: audio drives the cut. It isn't the picture that
decides where to cut, it's the music. Cuts sit on the beats — and there's always a hard cut exactly
on the drop.
The flow is always the same and mirrors the five tabs at the top of the window. You work
them in order:
Tab 1
Intake
Load footage, set up cameras (role, weight, angle), pick the reference audio + sync.
→
Tab 2
Analyse
Understand the music: BPM, kicks, energy structure — find & rate the strongest drops.
→
Tab 3
Cut
Pick a drop, fine-tune pacing/optics, build the master timeline in Resolve.
→
Tab 4
Recalibrate
Optional — only after a manual re-cut in the host: refit zoom/shake to the new clip lengths.
→
Tab 5
Deliver
Reframe (9:16, 4:5 …), choose a format, queue every reel region for render.
What you need
Mac
macOS 14 (Sonoma) or newer, Apple Silicon (arm64). The runtime ships as an arm64 wheel only.
Resolve Studio or Premiere
Your target host. DaVinci Resolve Studio (with a project open) is driven live — the free version has no scripting API. Or Adobe Premiere Pro: RIM CHOP writes a finished .prproj (no plugin) or builds live via the UXP panel. → Chapter 13
Cameras
At least 2 cameras filmed in sync plus one good reference audio track (a desk feed or similar).
Good to knowOn the very first launch this walkthrough runs automatically as a guided tour inside the app. You can reopen it anytime via the ? top-right — it drops in exactly at the area you currently have open.
02
The three modes
After the start cover, RIM CHOP asks: “What do you want to do?” Your choice
decides which tabs you see. Three cards:
Music event
The main path. Beat-driven multicam cut on the drop — DJ sets, concerts, festivals. Most of this guide is about this.
Podcast
Speaker-driven edit: the active camera follows the speaker, silence is cut out. For talks, interviews, sit-downs. Alpha · Resolve only. → Chapter 9
Sync
A plain tool: align cameras by audio waveform, no edit. The synced timeline goes back into Resolve. → Chapter 10
The window header
Top-left the logo, “RIM CHOP” and the subtitle “Multicam Assistant · audio-driven”.
Below it a breadcrumb ‹ Music event that takes you back to the mode picker.
On the right, five global buttons:
Button
What it does
Refresh
Re-reads project fps, resolution and the media pool from Resolve.
View license status and release this device when you switch machines.
?
Starts this in-app walkthrough — at the area you currently have open.
DE / EN
Switches the interface between German and English. The button shows the active language; the change is applied on restart.
A status line at the bottom shows the connected host (● Resolve project
or ◆ Premiere), plus a progress bar with Cancel for long
operations and short status messages (toasts).
03
How a session runs
Before we go tab by tab — this is the chain RIM CHOP runs internally. Each step builds
on the last, and everything hangs on the audio track.
Sync — align the cameras
Every camera hears the same room. RIM CHOP matches their audio against the reference (or reads timecode/LTC) and finds the exact offset per camera. No clapperboard, no timecode box needed.
Analyse — map the energy
Loudness, kicks, tempo and the real drops are read from the reference. “low / build / high” marks where it's calm and where it's loud.
Switcher — the edit
The core: cuts land on real kicks/beats, pacing follows the energy, the camera is picked weighted-random — never the same one twice in a row — and every drop gets a guaranteed hard cut.
Watchability — avoid the junk
A cheap frame check lowers the weight of dark, blown-out or blurry cameras so the edit doesn't cut to the floor or into backlight.
Build — timeline in Resolve
The plan becomes a real timeline RIM_CUT_dropNN — as a switchable multicam edit, every cut re-pickable in Resolve via ⌥ + a number.
Deliver — reframe & render
Per format it reframes and queues each reel region as a format-filling reel. The last click — Render All — you do yourself in Resolve.
Mental modelSync aligns the cameras from sound · the analysis finds the drops · the switcher cuts on the beat with anti-repeat · watchability keeps it away from bad shots · the coloured cut strip shows you the camera sequence in seconds before Resolve ever opens.
04
Intake
Music · Tab 1
Load the footage and set up the cameras. Until something is loaded you only see the load
prompt “Load cameras & reference audio — where's the footage from?” with three ways. After that
the full view with four cards unfolds.
Where the footage comes from
Way
For
Load from Resolve
The media pool of the open Resolve project comes in as a list. The normal case.
Load from Premiere
The open sync sequence from Premiere (via the UXP panel). → Chapter 13
Choose files or sync XML
From disk — with no host running. Also a pre-synced XML/AAF.
AutomaticRIM CHOP detects which host is open and highlights the matching way. The load button in the Media card then reads “Load pool from Resolve” or “Load pool from Premiere”.
Camera RAWRIM CHOP is compatible with Blackmagic Design Blackmagic RAW and reads other professional camera RAW through the manufacturer SDKs — RAW that ffmpeg can't open still syncs. The reference audio is extracted natively through the SDKs.
The four cards
Card / control
What it does
MediaFolder: (whole project)
Loads the pool. Via Folder you can restrict to a single bin instead of the whole project (Resolve only).
Sync— automatic (TC/LTC)
The sync method. Default is timecode/LTC automatic. Alternatively Load sync XML / AAF… (a pre-synced timeline) or Straighten sources… for wrongly-flagged portrait clips (→ Ch. 11).
Reference audio
The track that gets analysed and drives the whole edit. Pick your best sound (desk feed). ▶ previews ~12 s. Option “Split stereo (L → A1, R → A2)” if two feeds sit on one stereo file.
Cameras
The camera table — the heart of Intake. Details below.
The camera table
Each camera is a row. Check at least two. The columns:
Column
Meaning
☑ (check)
Use camera in the edit. At least two required.
Angle⌥1, ⌥2 …
Fixed colour + angle number. Exactly the digit you later use in Resolve to switch the cut via ⌥ + a number. Numbered automatically.
Camera
The source file name (shortened).
Weight2–20, default 10 (=1.0)
How often the camera comes up. Higher = more airtime. A hero cam at 1.6, an emergency wide at 1.0.
Role
The camera's meaning: —DJ FrontalDJ ADJ BFOHCrowdDroneDetail. Guessed from folder/file name. Roles drive editorial rules (e.g. “video start on DJ/FOH”).
Ambience
Lays this camera's audio as a continuous ambience track (A3+) — e.g. crowd sound under the whole reel.
Watch outWithout roles set, angles are named after the files and ⌥1…⌥9 is arbitrary. Above nine cameras RIM CHOP warns — ⌥ + a number only goes up to 9 in Resolve.
05
Analyse
Music · Tab 2
Understand the music — that drives the whole edit. On the left you analyse and verify, on
the right you find and rate the drops.
Start the analysis
Control
What it does
Quick analysis
The standard run: loudness, kicks, tempo, drops. Fast, from the kick grid.
Deep · + downbeats
Adds real beats & downbeats from a neural model — cuts then land on the musical “1”, not a guessed phase.
BPM · Kicks · Drops · Length
Four stat tiles with the result at a glance.
Crunch onceA deep analysis of a multi-hour set takes minutes — RIM CHOP caches the result per audio file. Next launch it loads instantly. Re-tuning sensitivity/count is instant anyway (the raw values stay cached).
Verify the structure
The “Structure” card shows the energy over time as a curve (high/low/drop marked). This is how
you check the markers really sit on the music:
Zoom into the plot and use “Play view” to hear the visible spot.
Enable “Beat clicks” — you then hear a click on every detected beat. Sits on the music? Good.
Drops — find & set
Control
What it does
Normal / Novelty
Detection toggle. Normal = classic energy drops (bass returns). Novelty additionally catches drops without an energy break (continuous DnB/mix sets) via the change in timbre.
Number of drops1–40, default 12
How many of the strongest drops are listed.
Lead-in before drop (s)0–30, default 5
How many seconds before the drop the reel begins (the run-up). 5 s is the classic reel opener.
Check highlight gate
Checks which drops clear the quality bar for a highlight.
Clear ratings
Resets your 👍/👎 marks (for this track or all).
The strongest drops
On the right the scrollable list. Each row has: ▶ (listen in), 👍 (“highlight — mark as good”),
👎 (“routine — not a highlight”) and a jump button with timecode + strength bar. A
✓ built badge shows which drops already have a timeline. Your 👍/👎 decide which
drops become reels later — and they're saved.
06
Cut
Music · Tab 3
Turn a drop into a finished edit. At the top you choose the section, in the middle you
tune rhythm and optics, and a pinned button at the bottom builds in Resolve.
Set the reel section
Control
What it does
Start (s) · Length (s)Length default 20
The reel section in seconds. Reels of ~18–25 s work best.
Drop stepper
→ first drop · ‹ Drop · Drop › jumps between the detected drops. Start is set automatically to drop minus lead-in.
Coloured strip
The cut sequence up front — every colour is one camera angle. The cut on the drop is highlighted. You see the rhythm before Resolve opens.
Rhythm tiles
Six icon tiles (Pacing · Zoom · Shake · Drop-Shaping · Liveliness · Random) sit above the cut options — click one and its card opens below. Four of them control the cut tempo. All values have sensible defaults — you don't have to
touch anything to get a good result.
Card
Controls & effect
Pacing
Preset (Standard) plus fine controls: Drop · min/max cut (0.5–1.2 s fast cuts in the drop), Calm · min/max (2–5 s in quiet parts), Min hold (0.6 s flash guard), Energy coupling (how strongly energy drives the tempo), Spread (0 = strictly on the beat, high = human jitter). Cut grid: Hybrid / Adaptive / Beat / ½ bar / Bar / 2 bars. Option “Real downbeats instead of estimated”.
Livelinessdefault off
“Cut liveliness” makes the auto-edit less mechanical — two layers: camera rotation (cams with memory instead of ping-pong, the hero stays dominant) and phrasing (longer holds at phrase boundaries). A strength slider (0–1) plus presets.
Drop shaping
Shapes the cuts around the drop: BUILD (cuts get shorter into the drop → tension) and LANDING (a longer shot right after the drop → it lands). Each with length + factor.
RandomSeed 42
Seed makes the edit reproducible. ⟳ Variant rolls a new seed → a different, equally good cut sequence.
Optics tiles
Card
Controls & effect
ZoomIntensity +30%
Parametric zoom per cut, written straight into the XML (runs on any Resolve version). Mode: Pro·Auto (musical), Dynamic/Static each in/out/in-out/random. Timing: Always / Around the drop / After the drop. Beat-zoom punch: a strong punch only on the drop.
Shakedefault off
Parametric shake as keyframes. Preset: Handheld · organic, Micro · subtle, Bass · kick per beat, Punch · hit on cut, Earthquake · drop shake, Sway · slow swing. Plus intensity + frequency.
Why written into the XMLFusion keyframes and the native Dynamic Zoom can't be rendered reliably via script (or set at all). So RIM CHOP writes zoom, shake & pump straight into the FCPXML as motion — that renders cleanly everywhere.
Build options & the build
The switches at the bottom, then the pinned build button:
Switch
Effect (default)
Multicam editon
Angle per cut switchable (⌥ + a number). Forces the FCPXML path — the only route to real, switchable multicam.
Drop markerson
Marks all drops on the timeline, highlights emphasised.
Reel regionson
Trimmable export blocks on the RIM_REELS track — these become the render jobs later.
Rule: video start DJ/FOHon
Every video begins softly on a DJ or FOH cam (only where it covers and doesn't create a jump cut).
Rule: drop cut on role
Cut deliberately to a specific role on the drop (e.g. Crowd as a reaction). Default “— Automatic”.
Watchability
Avoid dark/blurry cams — samples real frames and lowers their weight (never bans them entirely).
The buildThe button “Build in Resolve” (pinned at the bottom) creates the master timeline RIM_CUT_dropNN. With the multicam edit on, every cut in Resolve is then switchable via ⌥ + a number without any cut slipping. If only Premiere is connected instead of Resolve, the button reads “Build in Premiere”.
07
Recalibrate
Music · Tab 4
Optional — only if you tweak the edit in the host. If you drag clips longer or shorter
(or switch angles), zoom and shake no longer fit the new clip lengths. Recalibrate re-fits them —
the cut itself stays exactly 1:1.
Runs before reframe/deliver: the reframes inherit the calibration. Works with Resolve
(timeline) or Premiere (open project, panel).
Check a master
On the right are the masters built in Cut (RIM_CUT_drop*). Check the one you re-cut in the host.
Check for changes
“Check for changes” reads the master back and shows which cuts changed — without replacing anything.
Recalibrate
“Recalibrate zoom/shake” recomputes the motion for the new lengths. Default “Build beside” makes <master>_RECAL for comparison; off = replaces the master.
When you need itOnly after a manual re-cut in the host. If you build straight from RIM CHOP and don't re-cut afterwards, you skip this tab.
08
Deliver
Music · Tab 5
Render out. On the right you choose which timelines; on the left, in which
formats and how they go out.
What & how
Card / control
What it does
Final timelines
“Load timelines” fetches the built timelines; check the ones you want to render. Below: totals for duration, format, codec, quality, target.
Aspect ratio9:16 pre-selected
Format chips, multi-select: 16:99:16 Reels4:5 Feed1:1 Square5:4. Every chosen format is rendered separately. Plus Quality: 4K or HD.
Grade-preserving reframe
Builds the format timelines from the cut master — one grade carries into all formats. Details → Chapter 11.
Export
Set Format (container), Codec and the output folder — from Resolve's real render presets.
Render reels
Per timeline × format, each RIM_REELS region becomes a format-filling reel and its own job in the queue.
Captions
“Generate captions (SRT)” — local transcription. → Chapter 12.
Last step stays manualRIM CHOP only queues the jobs. You start the actual render in Resolve yourself: Deliver → Render All.
09
Podcast mode
Second path
Alpha · Resolve only. No beat, a conversation. Here the active camera follows the speaker and silence is cut
out. The same four tabs (Intake · Analyse · Cut · Deliver), but speaker-driven.
Two sub-modes
Speaker switch
Several people, each with their own mic: the active cam follows whoever is speaking. Needs separate audio per speaker — shared camera mics aren't enough.
Angle switch
One person, several angles: switches between angles for variety, timed on speech pauses. The audio only drives the timing.
What's different from music mode
Area
What's special
Analyse · Pacing
Preset (e.g. “Natural · calm”) plus Min/Max hold, Cut silence above (s), Switch threshold, Padding. Then “Analyse speaker edit” and a proxy preview without Resolve.
Voice Isolation on build (strength 0–100, default 60), apply a Fairlight preset, or open the AI Audio Assistant manually.
Deliver
Like music mode (9:16/4:5/1:1, 4K/HD, export).
10
Sync — the tool
Third path
For footage without shared timecode — or when you only want to synchronise, without
editing. This is RIM SYNC, embedded as its own panel.
Load files
RIM SYNC aligns them automatically by audio waveform — fingerprint sound sync that even locks a desk feed against a crowd mic.
Read the status
Every track carries its camera colour; the status shows Lock / Check / Fingerprint.
Fine-tune
Nudge uncertain tracks until everything sits.
Export
The synced timeline goes back into Resolve — ready for a manual edit or as the base for the music path.
Sync fpsThe sync frame rate follows the project automatically. The sync mode is deliberately a plain tool — fast, without any edit logic.
11
Understanding reframe
Deep dive
Reframe means: put the same picture into a different aspect ratio without black bars.
Sounds trivial, but it's where most auto tools fail — on mixed camera orientations. RIM CHOP does it
per camera.
A 16:9 picture put into 9:16 has to be scaled up by ~3.16× so no bar remains. But a camera already
shot portrait needs a factor of 1.0. A single fill for the whole group inevitably lands wrong for one
camera when orientations are mixed. That's why RIM CHOP computes the fill per camera from its real
resolution.
Straighten wrongly-flagged sources
Some cameras (e.g. Sony) write a “rotate 90°” flag onto footage shot landscape. Resolve obeys it and
lays the picture sideways. That's not the same as real portrait. The button
“Straighten sources…” (Intake) remuxes such clips losslessly without the flag — timecode is
preserved, the original file is never touched.
Important for portrait targetsFor portrait targets (9:16, 4:5) landscape-flagged footage comes out sideways if you don't straighten it — even on the correct per-camera path. Only straightening the source fixes it. For genuine portrait, do NOT straighten.
Recipe savedThe recipe (the per-camera reframe) is saved so the correct, upright portrait build survives a restart.
12
Captions & social
Deep dive
All captions are produced locally via Whisper — no upload, no cloud service, nothing
leaves your Mac.
What
Details
Styles
Karaoke: Reveal (word-by-word), Punch (1–2 words), Line (whole line) — styled with a gold active word. Whisper: line or social (short ALL-CAPS chunks). Or Resolve's own fast transcription.
ModelSmall, bundled
Small (offline, recommended) up to Turbo/Large/Medium/Base (download once). Bigger = more accurate, slower.
Vocabulary / names
Feed names & jargon so Whisper spells them right.
Remove fillers · → English
Strip “um/uh”; translate straight to English via Whisper.
Title + hashtags
From the transcript, a suggestion for title, hashtags and caption — heuristic, no LLM, straight to the clipboard.
Why an SRT to dragResolve's scripting API can't import a foreign SRT into a subtitle track. RIM CHOP delivers the SRT with times relative to reel start = 0 — you drag it onto the track. The styled karaoke captions are rendered as transparent overlays instead.
13
The Premiere path
Deep dive
Premiere has no Python API and won't import FCPXML. RIM CHOP still hands you a finished,
switchable multicam edit there — via the live panel, which builds a real .prproj, plus an xmeml fallback without the panel.
A real .prproj
RIM CHOP writes a finished Premiere project with a pre-picked angle per cut — no plugin needed. The original template is never overwritten.
UXP live bridge
A panel runs inside Premiere and talks to RIM CHOP over localhost — read the pool, import, export reels. “Build in Premiere (live, panel)”.
xmeml — fallback
Without the panel: an FCP7 xmeml that Premiere imports natively and that preserves the source-in per clip — including reframe nests that share one master sequence.
Manual stepsThe cameras must be in the Premiere project (the pool comes in via the panel). If the template needs a target sequence and has several candidates, create an empty one or name one RIM_CUT. On export, RIM CHOP builds one format sequence per reel block, sets In/Out automatically and queues the jobs in Media Encoder (Premiere's export only knows one range per run — no per-reel job like Resolve). Export presets are your own .epr files (H.264 → mp4, QuickTime → mov …).
14
Under the hood
Why it cuts well
You don't need to know any of this to use RIM CHOP. But it explains why the edit feels
right.
Sync from sound
Phase correlation (GCC-PHAT) compares only the timing of two audio tracks, not the timbre — that's why a clean desk feed locks even against a booming crowd mic. Uncertain tracks get offset 0 instead of a fantasy value.
Finding real drops
Scored on sub-bass rise (0.40), loudness (0.25), spectral flux (0.20) and sidechain pumping (0.15). Real drops sit above the threshold, fake builds below. Novelty additionally catches texture-based drops without an energy break.
The switcher
Cuts on real kicks/beats, tempo follows the energy continuously (not just loud/quiet). Never the same camera twice in a row. Cut-on-drop takes priority. A coverage net only reassigns single cuts where the camera has no footage.
Watchability
Tiny grayscale frames (3 fps, 160×90) per camera score brightness & sharpness. Too dark/blown-out lowers the weight, blur dampens. RAW cameras get a neutral 1.0 (never penalised). It only lowers weight — the hard hole guard is separate.
15
Cache, data & license
Housekeeping
RIM CHOP cleanly separates your data from throwaway cache.
Location
What's in it
Application Supportnever deleted
Your real data: 👍/👎 ratings and the saved reframe recipes. “Clear cache” never touches this.
Cachesthrowaway
Regenerable stuff: analyses, beatgrids, straightened remuxes, reference-audio WAVs, caption renders. All removable via “Clear cache…”.
The clear-cache dialog lists the size per category with checkboxes (analyses & beatgrids,
straightened remuxes, reference audio, caption renders, Premiere exports, old versions). You activate the
license with your key; via the license dialog you can release this device when you switch machines.
16
Pitfalls & tips
Practice
Resolve Studio, open
The free version has no scripting API. Resolve must be running with a project open before you load.
At least 2 cameras
Below two checked cameras there is no multicam edit.
“Render All” is yours
RIM CHOP only fills the queue. The render starts in Resolve under Deliver → Render All.
Set roles
Without roles ⌥1…⌥9 is arbitrary. Set DJ/FOH/Crowd, then angles & rules land right.
Portrait flag
Straighten landscape-flagged footage before portrait reels — otherwise it comes out sideways. Genuine portrait: do NOT straighten.
Name collisions (Premiere)
Two files with the same name (e.g. both C0001.MP4) stop the .prproj build — rename them.
Group spanning cameras
A camera split across several cards must be grouped as one angle, or 4 cameras become 15 angles.
Test small first
Build a short window without zoom/shake first and check the sync, then add the optics.
17
Glossary & reference
Look up
Terms
Term
Meaning
Drop
The high-energy hit in the music — the moment cut to hard.
Cut-on-drop
The guaranteed hard cut exactly on the drop beat.
Reference audio
The track that gets analysed and drives the edit.
Role / weight
A camera's meaning (DJ, FOH, Crowd …) and how often it comes up.
Anti-repeat
Never the same camera twice in a row — the edit “breathes” like a human cut it.
Multicam edit
One switchable angle per cut — pickable in Resolve via ⌥ + a number, without any cut slipping.
RIM_CUT_dropNN
The name of the built master timeline (the internal prefix stays “RIM_CUT”).
RIM_REELS
The track with the trimmable export blocks → render jobs.
Recipe
The saved per-camera reframe — survives restarts so portrait stays correct.
Defaults at a glance
Setting
Default
Lead-in before drop
5 s
Number of drops
12
Weight
10 (= 1.0)
Cut length drop / calm
0.5–1.2 s / 2–5 s
Min hold
0.6 s (flash guard)
Zoom intensity
+30%
Seed
42
Aspect / quality
9:16 · 4K
Voice Isolation (podcast)
60
The path in one line
Intakeload →Analyserun → inCutbuild a drop → inDeliverrender out.